Dialogische Traumatherapie.

Manual zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung!

Art.-Nr.: 790425

Schulenübergreifender innovativer Ansatz von einem der Pioniere der Traumatherapie!

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Produktbeschreibung

Willi Butollo, Regina Karl
Dialogische Traumatherapie.
Manual zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung.
3. Auflage 2016. 250 Seiten, kartoniert

Wieder beziehungsfähig werden!

Traumatherapie kann nicht nur aus »Techniken« bestehen. Dreh- und Angelpunkt der Verarbeitung einer Traumatisierung ist die Wiederherstellung von Vertrauen in die Welt und die Menschen. Darauf baut das neue Manual zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung seine Interventionen auf. Die Manualform des Buches gewährleistet ein sicheres Arbeiten durch alle Phasen in der Behandlung einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Menschen reagieren auf traumatische Erfahrungen mit radikalem Rückzug. Einsamkeit und Leere scheinen für die meisten erträglicher zu sein als Kontakte zu anderen Menschen und der Welt. Diese, aus langer Praxiserfahrung mit Traumapatienten gewonnene Erfahrung führte zum Grundprinzip des hier vorgestellten Behandlungsansatzes: Das Hauptziel der Therapie besteht darin, wieder sichtbar und berührbar zu werden - den Kontakt wieder aufzubauen und die verlorengegangene Beziehungsfähigkeit und Lebendigkeit wiederzuerlangen.

Entscheidend für das Gelingen ist, dass der Therapeut/die Therapeutin eine konsequent dialogische Haltung einnimmt und eine heilende »Ich-Du-Beziehung« herstellen kann.

Die dafür geeigneten Interventionen, wie

  • Rollenspiel,
  • Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsübungen,
  • Wiederaufbau des Selbstgefühls und der Bindung zu anderen

werden anwendungsbezogen dargestellt.

Ihre Vorteile:

  • Willi Butollo ist einer der »Pioniere« auf dem Gebiet der Traumatherapie
  • Das Buch erinnert an den Kern des therapeutischen Heilungsauftrags
  • Schulenübergreifender, innovativer Ansatz
  • Die Autoren sind in der Aus- und Weiterbildung ihres Behandlungsansatzes tätig

Pressestimmen:

"Das Praxishandbuch ist äußerst anwendungsorientiert und enthält viele, sehr hilfreiche Übungen. PsychotherapeutInnen wird somit ein sicheres Behandeln in allen Phasen ermöglicht. Die "Dialogische Traumatherapie" möchte über eine reine Symptomreduktion hinausgehen und setzt Bausteine der kognitiven Verhaltenstherapie in einen humanistischen, konkret gestalttherapeutischen, Rahmen."
DeGPT-Newsletter, 7 /2014

Aus dem Inhalt:

  • 1. Grundprinzipien der Dialogischen Traumatherapie
  • 2. Posttraumatische Anpassung 35 2.1 Posttraumatische Belastungsstörung
  • 3. Behandlungsablauf 47 3.1 Zu Beginn der Traumatherapie
  • 4. Therapeutische Schwerpunkte
  • 5. Aufbau der Therapie
  • 6. Phase I: Sicherheit
  • 7. Phase II: Innere Stabilität - "Selbst-Sicherheit"
  • 8. Phase III: Konfrontation
  • 9. Phase IV: Integration
  • 10. Therapeutische Arbeitsprinzipien
  • 11. Reflexion und Rückfallprophylaxe
  • 12. Indikatoren für den Therapieabschluss
  • 13. Evaluation
  • 14. Hilfreiche Übungen und Techniken in der Traumatherapie

Über die Autoren:

Willi Butollo, Prof. Dr., ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Angststörungen, Trauma, Verhaltens- und Gestalttherapie.

Regina Karl, Dr. phil., Diplom-Psychologin, ist Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Aus dem Inhalt:

  • Grundprinzipien der Dialogischen Traumatherapie
  • Notwendigkeit einer Humanistischen Traumatherapie
  • Dialogische Exposition und Gestalttherapie
  • Das Therapiekonzept: Dialogische Exposition in der Traumatherapie
  • Posttraumatische Anpassung 35 2.1 Posttraumatische Belastungsstörung
  • Diagnostische Kriterien
  • Verlauf
  • Begleitende Störungsbilder
  • Epidemiologie
  • Diagnostik der PTBS
  • Entstehung der PTBS aus humanistischer Sicht / dialogischer Sicht
  • Dialogische Haltung
  • Behandlungsablauf
  • Zu Beginn der Traumatherapie
  • Kriterien und Ausschlusskriterien für eine Traumatherapie
  • Therapeutisches Verhalten
  • Ablauf und Einteilung der Sitzungen
  • Die traumatische Erfahrung erzählen – Narrative Konfrontation
  • Therapeutische Schwerpunkte
  • Fokus 1: Umgang mit Symptomen unter besonderer Berücksichtigung ihrer interaktionellen Aspekte (Symptomorientierung)
  • Fokus 2: Aktivierung von Ressourcen
  • Fokus 3: Kontakt- und Beziehungsgestaltung
  • Aufbau der Therapie
  • Phase I: Sicherheit
  • Aktivierung von Sicherheit / Differenzierung von Sicherheitsaspekten
  • Kontaktaufnahme mit Sicherheit gebenden prätraumatischen Selbstanteilen
  • Aktivierung bestehender Ressourcen
  • Zugehörigkeit: Aktivierung sozialer Ressourcen bzw. unterstützender Beziehungen
  • Arbeit an den Intrusionen
  • Generierung von Sicherheit
  • Phase II: Innere Stabilität – »Selbst-Sicherheit«
  • Arbeit an Gefühlen – abseits vom Zentrum der traumatischen Erfahrung
  • Wichtige Gefühle – nicht nur in der Traumatherapie
  • Traumatische Angst
  • Trauer
  • Schuld
  • Scham
  • Ohnmacht, Ärger, Wut und Aggression
  • Ekel
  • Die Rolle der Kognitionen (Arbeit an inneren Dialogen)
  • Selbstwahrnehmung und Beziehungen
  • Interpersonelle Verteidigung der eigenen Bedürfnisse
  • Phase III: Konfrontation
  • Objektorientierte Exposition (Situative Exposition)
  • Aktive Kontrolle der Vorstellung
  • Weitere Themen der objektorientierten Konfrontation
  • Vorbereitung auf die Dialogische Exposition
  • Dialogische Exposition: Interaktionelle Konfrontation mit der Aggressorrepräsentanz
  • Dialogische Exposition
  • Dialog zwischen Selbst und Objektrepräsentanz
  • Konfrontation mit eigenen aggressiven Anteilen
  • Transfer in den Alltag
  • Schwierigkeiten in der Dialogischen Exposition
  • Vermeidungsverhalten
  • Aktivierung von Bildern oder Beziehungen
  • Rationale Argumentation
  • Reaktualisierung, emotionale Überflutung
  • Phase IV: Integration
  • Annehmen der traumatischen Erfahrung und damit Annehmen der Veränderung
  • Identifikation isolierter entfremdeter Selbstanteile
  • Integration von aggressiven Anteilen
  • Trauer und posttraumatische Reifung
  • Desensibilisierung als bedrohlich erlebte Gefühle
  • Therapeutische Arbeitsprinzipien
  • Symptome der PTBS
  • Übungen der Dialogischen Traumatherapie
  • Awareness (Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsübungen)
  • Methoden der Selbst- und Bindungsunterstützung
  • Arbeiten mit und an Emotionen (Distanzierungstechniken, Techniken der Affektregulation)
  • Vertrauensbildung und Bewegung
  • Aufbau der Konflikt- und Dialogfähigkeit und Training sozialer Fertigkeiten
  • Allgemeiner Kompetenzaufbau
  • Reflexion und Rückfallprophylaxe
  • Indikatoren für den Therapieabschluss
  • Evaluation
  • Hilfreiche Übungen und Techniken in der Traumatherapie
  • Awareness (Aufmerksamkeit- und Wahrnehmungsübungen)
  • Methoden der Selbst- und Bindungsunterstützung
  • Arbeiten mit und an Emotionen
  • Vertrauensbildung und Bewegung
  • Grübeln
  • Schlafhygiene
  • Angsterleben
  • Diagnostische Kriterien der PTBS

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